Die etwas andere Datenbank


JACAMAR ist .. eine (objekt)-relationale Datenbank, die Datenbank-Management System (DBMS) und grafische Benutzeroberfläche (GUI) vereint. Haben wie Sie abgeschreckt? – hier ist ein >> Beispiel-Video, das zeigt wie schnell Sie aus verknüpften Tabellen eine Datenbank erstellen können.

Es gibt wesentliche Unterschiede zu den weit verbreiteten und zum Teil konzeptionell in die Jahre gekommenen Implementierungen von Datenbanken.

JACAMAR ist .. ein Baukasten. Es gibt ganz bewußt noch keine Festlegung auf Branchen und Projekte. Das Entwickler-Team setzt innovative Konzepte in Software um, die auch für Nicht-IT-Experten verständlich und somit anwenderfreundlich ist.

Warum nicht Microsoft Access?

Ein Problem von Access ist: Für große Aufgaben zeigte es sich zu schmächtig und langsam und für kleine zu komplex. Man braucht IT-Wissen, um mit MS Access erste Erfolge zu erzielen.

Die JACAMAR Philosophie

1. JACAMAR hat keinen Server

JACAMAR ist vorgesehen für Datenmengen, die komplett auf einen Anwender-Rechner passen. Mit einem allokierten Speicherplatz von 1GB können so z.B. 40 Tabellen mit je 20 Spalten und 50.000 Datensätzen gehandhabt werden. Das sind Größenordnungen, die für normale Business-Anwendungen (etwa Daten einer Access Datenbank) ausreichend sein sollten. Die Anzahl der Nutzer ist aufgrund des im Folgenden beschriebenen Client-Prinzips unbegrenzt..

Das klassische Client-Server-Prinzip wurde mit JACAMAR auf den Kopf gestellt. Bei traditionellen Datenbanken findet in den meisten Fällen ein Großteil der Aktivitäten auf einem leistungsfähigen ­ – und damit kostenintensiven – Datenbank- und Applikations-Server statt. Die Anwender(Client)-Rechner sind meist zu Anzeige-Geräten „degradiert“, die die meiste Zeit auf Antworten vom Server und Verzögerungen wegen schlechter Netzwerkverbindung warten.

JACAMAR arbeitet dagegen auf dem Arbeitsplatz-PC und greift über das Netz (LAN, WAN, Internet) auf einen Daten-Pool – „Repository“ genannt – zu. Hat man sich mit diesem „Prinzip“ angefreundet, ergeben sich erstaunliche Vorteile, wie z.B. die Offline Arbeit oder die Mitnahme eines Datenbank SnapShots für einen Außentermin.

2. JACAMAR ist eine NoSQL Datenbank

Wie bei einer relationalen Datenbank gibt es typisierte Datensätze, die man sich vorstellen kann, wie Zeilen in mehreren Tabellen. Wir versuchen die Begrifflichkeiten auch für Nicht-Mathematiker verständlich zu halten und sprechen deshalb nicht von Tupeln oder Entities sondern ganz einfach von Elementen.

Ein Element hat Felder, auch bekannt als Attribute oder Properties. Das sind sozusagen die Zellen der Tabelle, in die die Texte, Zahlen oder anderen Informationen geschrieben werden. Jedes Feld eines Element-Typs hat einen Namen, das ist quasi in der Tabellen-Analogie die Überschrift der jeweiligen Spalte und ist von einem Datentyp (Zeichenkette, Ganzzahlig, Dezimalzahl, Datum etc.)

Was zeichnet eine relationale Datenbank gegenüber einer einfachen Liste aus?

Es sind die Verknüpfungen zwischen den Elementen. Im Gegensatz zu einem Content-Management-System (wie z.B Sharepoint), bei dem immer nur ganze Dateien (z.B. eine Excel-Liste) verwaltet werden können, werden hier „Zeilen“ einer Tabelle mit einer oder mehreren „Zeilen“ von anderen Tabellen (oder auch derselben Tabelle) verknüpft.

Hier ist der größte Unterschied und besonders Geschwindigkeits-Vorteil von JACAMAR gegenüber einer traditionellen Datenbank.

Mehr erfahren Sie unter » INSIDE JACAMAR

3. JACAMAR ist eine In-Memory Datenbank

JACAMAR ist eine sogenannte In-Memory-Datenbank (IMDB),  das heisst, hier sind die Beziehungen nicht nur lediglich über die Foreign Keys beschrieben, sondern die Elemente werden in der Tat direkt beim Laden (deswegen redet man hier von Echtzeit-Daten) echt miteinander verknüpft. Man kann sich die Datenstruktur also vorstellen als ein Netz aus bunten Kugeln (den jeweils typisierten Elementen), die durch Gummibänder miteinander verbunden sind. Wenn man nun von einem beliebigen Element ausgehend, eine Information aus einem verknüpften Element auslesen will, braucht man nur an dem entsprechenden Gummiband entlang navigieren und bekommt direkt das Ergebnis.

Fazit

Es gibt viele Content Management Systeme und Product Lifecycle Systeme

  • ECM – Enterprise Content Management,
  • DMS – Document Management,
  • EDM – Engineering Data Management,
  • AIM – Asset Information Management,

die ganze Dateien strukturiert aufnehmen können und meist auch noch eine Versionsverwaltung bereitstellen. Was diese Systeme aber leider nicht können, ist die Verknüpfung von einzelnen Bestandteilen einer Datei (z.B. einer Zeile) mit Teilen aus anderen Dateien. Manche Systeme bieten so etwas wie Hyperlinks in HTML-Seiten, die auf Ankerpunkte auf anderen HTML-Seiten verweisen. Das ist aber nur ein einseitiger Verweis und keine permanente Verknüpfung von beiden Endpunkten.

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